Steffi

Mein Name ist Stephanie Weiß und ich lebe gemeinsam mit meinem Freund und unseren drei Hunden in einem Kleingartenhaus in Wien. Meine zwei Pferde stehen in einem Stall bei Mistelbach.

Von 2014-2016 machte ich die berufsbegleitende Ausbildung zur Tiertrainerin, die mir einen perfekten Überblick brachte und durch die verpflichteten Praktikumsstunden konnte ich in jeden Bereich reinschnuppern. Ich kam zu Ines um Praktikumsstunden bei ihr zu absolvieren und ich bemerkte schnell, wie sehr es mir gefällt den Mensch-Hund-Teams zu helfen besser zusammen zu arbeiten.

Es erfüllt mich zu sehen, wie die Menschen und Hunde während dem Training über sich selbst hinauswachsen und immer mehr Selbstvertrauen und Vertrauen zueinander gewinnen. Ich habe Spaß daran mir Übungen zu überlegen, die den Teams zu bestimmten Zielen verhelfen und ich gebe sehr gerne mein Wissen weiter, damit der Umgang mit den Hunden für jeden leichter und klarer werden kann.

Es war nun klar, dass ich als Hundetrainerin arbeiten möchte und deswegen habe ich noch 2016 den zweijährigen Lehrgang „Angewandte Kynologie“ (= „Lehre von Rassen, Zucht, Pflege, Verhalten, Erziehung und Krankheiten des Haushundes“) an der Veterinärmedizinischen Universität begonnen.

Mein erster Hund ist Chicco, ein Cocker Spaniel Rüde. Er kam zu uns als ich noch bei meiner Familie zu Hause gewohnt habe und dann bei meinem Auszug kam er mit mir und meinem Freund mit.

Nach etwa einem Jahr haben wir uns dazu entschlossen, zu Chicco einen zweiten Hund dazu zu nehmen. Nach einigen Wochen abwägen und suchen, kamen wir durch Zufall zu Jeeny. Sie ist eine Terrier-Dackel-Mischlingshündin und war meine allererste Probe mich als Hundemama eines Welpen zu beweisen. Chicco kam zwar auch als Welpe zu uns, jedoch war ich damals noch zu jung um bei seiner Erziehung maßgeblich etwas bei zu tragen. Nun saß dieses kleine Häufchen Jeeny vor mir und sie stellte mich sehr stark auf die Probe und verlangte mir damals sehr viel ab. Ich kann mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass Jeeny den Ausschlag gegeben hat, mich stärker mit der Hundeerziehung auseinander zu setzen und langsam schlich sich das Interesse mehr und mehr zu wissen ein. Schnell habe ich dann für mich selber beschlossen, dass ich sehr gerne mit Tieren arbeiten möchte.

 

Nun waren Chicco und Jeeny bei uns und wir merkten recht schnell, dass der Altersunterschied doch sehr stark zu bemerken ist – zu unserer Freude haben wir damals das Kleingartenhaus von meiner Oma bekommen und sobald wir eingezogen waren, haben wir uns nochmal auf die Suche gemacht nach einer relativ gleichaltrigen Gefährtin für Jeeny. Wir haben unseren Glücksgriff gemacht – Mara, eine Bracken-Gebirgsschweißhund-Mischlingshündin. Sie ist im selben Jahr wie Jeeny geboren und sie haben sich vom ersten Tag an perfekt verstanden. 

So war unsere Hundegruppe vervollständigt.

 

Meine Seelenverwandte Skia, eine New Forest-Stute, habe ich seit ich 13 Jahre alt bin. Ich habe sie bei einem Reiturlaub in der Steiermark kennen gelernt, sie war das Pferd des Nachbarsjungen, dort stand sie nur mit Kühen zusammen, und er verborgte sie an den Reithof, wenn Not am Pferd war. So kam ich zu ihr und jedes Jahr verlangte ich Skia für meine Reitstunde, obwohl es genug Pferde am Hof gab. Es vergingen 3 Jahre bevor es soweit war, dass ich mein eigenes Pferd bekam – für mich war klar, ich nehme nur Skia. Glücklicherweise wollte zu diesem Zeitpunkt der Nachbarsjunge Skia verkaufen und so begann unsere gemeinsame Zeit. Sie begleitet mich jeden Tag und ich kann mich voll und ganz auf sie verlassen.

 

Im Februar 2016 kam eine trächtige Stute zu uns in den Stall, sie wurde vom Amtstierarzt beschlagnahmt und im April brachte sie eine kleine Stute zur Welt. Ich war am ersten Lebenstag im Stall und war verliebt sobald ich sie gesehen habe. Ich durfte mich anschließend um die Kleine kümmern, sie mit Menschen vertraut machen, beginnen mit ihr zu arbeiten. Dadurch wurde die Zuneigung nur noch größer und nach einem Jahr bangen, ob sie wieder zu ihrem Besitzer zurück kommt oder nicht, kaufte ich im Dezember, eine Woche vor Weihnachten, meine kleine Soleil. Sie ist mein kleines Teufelchen und lernt sehr brav und unsere Beziehung ist schon sehr tief.

Skia ist mir bei der Erziehung eine riesen Hilfe und ihre Sicherheit überträgt sich perfekt auf Soleil. Die zwei sind auch zu meiner großen Freude Freundinnen geworden.