Wie alles begann…

… mit Jenny

Jenny_03Jenny_02Mit dem Satz „Mama, die nehm ma“ hat meine Hundelaufbahn im Alter von zwei Jahren begonnen. Durch ein Inserat wurden meine Eltern auf eine Hündin aufmerksam und wir fuhren dort hin. Gerechnet hatten meine Eltern zwar mit einem kleineren Hund, aber da ich Jenny – eine Dobermann-Schäfermischlingshündin – bereits am Halsband genommen hatte und mit den Worten „Mama, die nehm‘ ma“ die Stiegen hinunter wackelte, war die Entscheidung gefallen.

Jenny war eine verlorene Seele. Sie wurde ausgesetzt und brauchte sehr lange, um wieder Vertrauen zu fassen. Sie war eine gutmütige und liebevolle Hündin, die für uns durchs Feuer gegangen wäre. Doch sobald man das Haus, wenn auch nur für eine Minute, verließ, brach das Chaos aus. Vor lauter Angst und Panik, sie würde wieder verlassen werden, zerkratzte sie Türen, zerbiss alles was ihr unterkam, erbrach sich und bekam Durchfall. Schon früh konnte ich durch den liebevollen geduldigen Umgang meiner Mutter lernen, wie man einem Hund die Angst nimmt, ihm Vertrauen schenkt und aufbaut. Jenny wurde ein vertrauensvoller Hund, der ohne Probleme alleine zu Hause bleiben konnte, auch wenn die Wiedersehensfreude immer riesig war und Jenny Purtzelbäume durch den Garten schlug.

Kim

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Jenny’s Nachfolgerin war Kim, eine Dalmatinerhündin. Auch sie hatte eine traurige Vergangenheit. Sie wurde geschlagen und so fürchtete sich vor allem und jedem. Sie war eine sehr unsichere, ängstliche Hündin. Durch den ruhigen und souveränen Umgang meiner Mutter schloss Kim sich schnell an. Sie fasste Vertrauen. Natürlich musste man in vielen Situationen aufpassen und ihr Sicherheit geben, doch das Zusammenspiel zwischen meiner Mama, mir und Kim war sehr gut und so konnten wir jede Situation gut meistern. Auch sie hatte ihre Eigenheiten und schlief am liebsten zugedeckt auf dem Rücken. Da ihr immer kalt war, hatte sie eine Sommer- und eine Winterdecke. Mit der Sommerdecke konnte sie sich selbst zudecken. Sie warf sich mit dem Kopf die Decke über den Rücken und rollte sich darunter ein. Mit der Winterdecke ging das leider nicht so gut und so mussten wir sie öfters in der Nacht zudecken – Decke aufhalten, Hund drunter, Decke drüber. Im Endresultat hat das dann so ausgesehen:          Kim_01

 

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